Das Kutschenmuseum

 

Einmal Hinterstein und retour

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Endlich Urlaub. Für uns Läufer heißt das natürlich Zeit zum Trainieren. Aber Vorsicht! Die Familie dabei nicht überstrapazieren. Sonst ist gleich Schluss mit Lustig. Wir, die Brosig´s haben unser Quartier im Allgäu aufgeschlagen. Eine Phantasiewelt der besonderen Art lockt nach Hinterstein. Das Kutschen Museum. Martin Weber hat dort im Hintersteiner Wald eine fantastische kleine Wunderwelt erschaffen.

Meine Tour startet in Altstädten. Über die Nordic-Walking-Runde „Illerdamm“, vorbei am Wonnemar, gelange ich nach Sonthofen. Völlig unspektakulär lasse ich die Eisporthalle hinter mir und gelange auf die B 308. Dieser folge ich auf dem Fuß-/Radweg nach Bad Hindelang. Rechts oben der Zwölferkopf.

In Vorderhindelang überquere ich die Ostrach. Der Fußweg entlang der Ostrach führt mich Richtung Hinterstein. Dabei werde ich die Ostrach noch mehrmals überqueren. Sportplatz, Tennisplatz, Naturbad und Schaukäserei wechseln sich auf der anderen Uferseite ab. Auch zwei Schmieden säumen meinen Weg. Nach Bruck tut sich das Tal in seiner ganzen Schönheit auf.

Ich erreiche die Erinnerungsstätte des verunglückten Läufers.  

Ein kurzes Stück laufe ich am steinigen Ufer der Ostrach.  

Schließlich erreiche ich „Das Kutschen Museum“. Eine Traumwelt für groß und klein. Es ist mir nicht möglich die Atmosphäre in Worte zu fassen. Deshalb lasse ich Bilder sprechen.  

Wenn der Wind nicht weht, sollte man sich unbedingt noch Zeit für die Klangspielunikate des „Atelier Windklang“ nehmen.

Nach nicht ganz 20 KM gönne ich mir eine Rast in den „Hintersteiner Stuben“ bei einem Reiberdatschi mit Apfelmus und einem Eiskaffee. So tanke ich neue Kraft für den Rückweg. Es muss natürlich nicht jeder Laufen. Das Kutschen Museum ist ein schönes Wanderziel bei dem man die Schwierigkeit individuell gestalten kann. Das geht runter bis zum 10-Minuten-Spaziergang von Hinterstein aus. (einfache Wegstrecke – auch mit Kinderbuggy möglich).

Lass Verstand und Mund hier schweigen,

so können Träume sich ereignen.

Be quiet and dream!

 

 

 

 

Copyright © Jochen Brosig  

Röttenbach, den 20. August 2009