Fichtelgebirgsmarathon 2007
„Was, da wollt´ihr rauf?“, habe ich noch in den Ohren als ich letzte Woche mit meiner Kollegin Britta durch Weißenstadt fuhr. Irgendwie meinte ich da ein: „Ihr müsst´ja ganz schön bekloppt sein!“, mit heraus zu hören. Und damit es nicht zu einfach wird, haben wir uns noch einen schönen, heißen Samstag ausgesucht. Hoch ….?, wie heißt noch mal das Hoch? Ist ja auch egal! Einfach war es heute jedenfalls nicht.

Ich hatte mich mit Brigitte in Weissenstadt am Start verabredet. Drei Busse brachten um 8.10 die Teilnehmer zum Start. Brigitte hatte meine Startnummer und den Chip dabei. So konnte es also losgehen. Chip festgebunden und ab zum Startbanner. Hier erfuhr ich, dass heute Birgit Lennartz mit dabei ist. Etliche Biel und Swiss Alpin Erfolge hat sie erlaufen. Unzählige Marathons, Europarekord im 100 KM-Lauf und, und, und. Deshalb reduzierte ich auch respektvoll mein Tempo, als ich schon nach 1 KM an ihr vorbei lief. „Bin ich zu schnell?“, dachte ich mir. Aber mein Tempo war in Ordnung. Ich zog dann ehrfurchtsvoll vorbei und ab diesem Augenblick wartete ich ständig darauf, dass sie mich von hinten überholt.

Eine Runde um den See und dann ging es hoch Richtung Schneeberg. Dieser Anstieg und der nach Tröstau sind die beiden Knackpunkte der Strecke. Ansonsten ging es natürlich immer wellig auf und ab. Ab Kilometer 30 bremst einen die kleinste Bodenwelle aus. Dieser Marathon ist schwer aber schön.

Verpflegungsstellen sind ausreichend vorhanden. Das Helferteam ist Klasse. Im Ziel gibt es Maisel alkoholfrei, Wasser , Iso und Cola. Bananen, Äpfel und selbstgebackenen Kuchen. Beim Zieleinlauf wird jedem Finisher eine liebevoll gestaltete Holzmedaille umgehängt.

Run happy!

Jochen Brosig  

Röttenbach, den 14. Juli 2007

Die Sprecherin wird nicht müde jeden Läufer und jede Läuferin die letzten Meter zu motivieren. Kostenlose Massage gibt es auch. Kaum geduscht hängen die Ergebnislisten an der Infosäule. Läuferherz was willst Du mehr!  

Danke, an das ORGA-Team!!